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Umzug mit Instrument - professionelle Hilfe oder selber machen?

Wer einen Umzug in Österreich plant, hat viel einzupacken und zu planen. Zu den empfindlichsten Gegenständen gehören neben technischen Geräten, Vitrinen und Aquarien auch zahlreiche Musikinstrumente. Manches lässt sich gut verstauen, anderes ist mit höchster Sorgfalt zu behandeln und dann gibt es Großgeräte, wie ein Klavier, die allein fast nicht zu bewältigen sind. Für diesen Transport ist in den meisten Fällen ein professionelles Umzugsunternehmen die beste Wahl. 

Wer allein umzieht in Wien oder Baden, ist gut beraten, seine Instrumente sorgsam zu verpacken und zu transportieren. Kleine Instrumente, wie eine Mundharmonika und Zubehör, wie Notenständer, sind kein Problem. Sie werden sorgfältig in einen Karton eingepackt. Doch schon bei einer Gitarre muss darauf geachtet werden, dass sie zum einen eine Schutzhülle bekommt und zum anderen nicht einfach so ins Auto gelegt wird. In einen Umzugskarton passt sie nicht. Sie sollte während des Transports nicht rutschen und fixiert, aber nicht gedrückt werden. Noch größere Instrumente stellen hohe Ansprüche an den Umziehenden. Am einfachsten ist es daher, ein Unternehmen mit dem Transport von Keyboard, Percussions, Kontrabass, Orgel oder eben einem Klavier zu beauftragen. Es gibt Firmen, die spezialisiert sind auf den Transport von empfindlichen Gerätschaften, zu denen Instrumente naturgemäß gehören. Sie verfügen über Decken und Gurte, über Haltesysteme im Wagen und über die richtige Manpower, um das Gerät sicher von einem Ort zum anderen zu bringen.

Die Vorbereitungen 

Es empfiehlt sich, das Unternehmen vorab zu einem Besichtigungstermin zu bitten. Das sperrige Instrument selbst sowie Treppenhaus, Aufzug und Umgebung müssen von den Spezialisten begutachtet werden. Je wertvoller das Instrument ist, umso sorgfältiger sollte das Unternehmen ausgewählt werden. Vielleicht gibt es sogar Referenzen, die die Firma vorlegen kann oder die auf der Homepage einzusehen sind.

Bei dem Umzug sollte der Besitzer selbst oder ein Bevollmächtigter anwesend sein. Mögliche Schäden können dann sofort abgeklärt werden, auch steht das Instrument in der neuen Wohnung gleich am richtigen Platz. Den Standort haben Sie entweder allein festgelegt oder Sie fragen ebenfalls die Spezialisten. Ein Klavier kann an der Wand stehen – obwohl es frei stehend einen schöneren Klang entfalten kann –, ein Flügel dagegen braucht viel Raum. Es versteht sich von selbst, dass beide nicht direkt an einer Heizung, nicht im prallen Sonnenlicht und nicht im Weg stehen sollten. Fragen Sie das Umzugsunternehmen auch, ob es Unterlegscheiben hat. Sonst kaufen Sie welche und schonen Sie auf diese Weise den Boden der neuen Wohnung. Weiterhin ist nach der Ankunft auf Lackschäden zu achten. Der Lack vieler Instrumente ist äußerst empfindlich.

Die Kosten

Die Kosten für den Umzug innerhalb von Österreich lassen sich pauschal nicht benennen. Zu viele Details müssen dafür abgeklärt werden: In welcher Etage wird das Instrument abgeholt? In welche Etage muss es gebracht werden? Wie weit ist der Weg dorthin? Muss das Klavier auseinandergebaut werden? Von diesen Antworten hängt beispielsweise ab, ob das Unternehmen noch ein oder zwei Personen mehr zur Verfügung stellt. Wer ins Ausland umzieht oder umgekehrt nach Österreich heimkehrt, muss in der Regel mit höheren Kosten rechnen. Überhaupt ist ein Klaviertransport aufwendig. Da das Instrument bereits sehr kostenintensiv im Erwerb ist, lohnt es sich aber auf jeden Fall.

Ein professionelles Umzugsunternehmen besitzt die passenden Fahrzeuge, um die Instrumente zu transportieren. Es wird einen Kostenvoranschlag beispielsweise für das Klavier vorlegen. Darin sind die Abmessungen und alle anderen angesprochenen Daten, wie die Wohnungslagen berücksichtigt. Wer ansonsten preiswert in Eigenregie umzieht, sollte zumindest für das Instrument eine Firma beauftragen. Nur dann ist das Klavier auch versichert. 


Zu den Kosten ist auch die nachträgliche Wartung hinzuzurechnen, denn in der Regel muss das Klavier nach dem Umzug gestimmt werden. Wer das nicht selbst übernehmen kann, braucht dafür einen Profi. 

Fazit

Wer jemals versucht hat, mit einem einfachen Klavier umzuziehen, wird festgestellt haben, dass es enorm schwer ist. Es wiegt meist um die 300 Kilogramm, leichtere kommen auf mindestens 180 Kilogramm, ein Flügel ist noch deutlich schwerer. Wenn Sie sich gegen ein Umzugsunternehmen entscheiden, werden Sie viele Helfer brauchen, damit das Instrument nicht stürzt und die Helfer nicht überfordert sind oder sich gar Rückenprobleme einhandeln. Vertrauen Sie daher besser dem Profi! 

Quellen:

- https://www.umzug.de/tipps/umziehen/klaviertransport.html 
- https://umzugstipps.com/ein-klavier-beim-umzug-sicher-transportieren/ 
- https://www.movinga.de/hub/beratung/umzug-mit-klavier/ 
- http://www.mictrans.com/klaviertransport 
- https://www.alphaservice-umzug.de/klaviertransporte-1.php 
- https://www.dasumzugsteam.at/umzugsservice/spezialtransporte/

Dieser Beitrag wurde am Montag, 8. Oktober 2018 gepostet.

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